kompetitiven Bindung beruht. Drogen, die möglicherweise in Urinproben
vorhanden sind, konkurrieren mit dem jeweiligen Drogenkonjugat um
Bindungsstellen auf dem spezifischen Antikörper.
Während des Testablaufs wandert eine Urinprobe durch Kapillarkräfte aufwärts.
Eine Droge, die unterhalb der Cut-off-Konzentration in der Urinprobe enthalten
ist, wird die Bindungsstellen der Antikörper beschichteten Partikel nicht sättigen.
Die mit Antikörpern beschichteten Partikel werden dann durch immobilisierte
Drogenkonjugate abgefangen und im Bereich der Testlinie des spezifischen
Drogenstreifens wird eine farbige Linie sichtbar.
Die gefärbte Linie wird sich nicht im Bereich der Testlinie ausbilden bei einem
Drogenspiegel oberhalb der Cut-off Konzentration weil dieser alle
Bindungsstellen der mit Antikörper beschichteten Partikel sättigen wird.
Eine drogenpositive Urinprobe wird aufgrund der kompetitiv wirkenden Drogen keine
gefärbte Linie im spezifischen Bereich der Testlinie des Streifens ausbilden, während
eine drogennegative Urinprobe oder eine Probe, die eine Drogenkonzentration
unterhalb des Cut-offs (Nachweisgrenze) enthält, eine Linie im Testbereich ausbilden
wird.
Eine farbige Linie wird immer im Bereich der Kontrolllinie erscheinen und dient damit
als Verfahrenskontrolle, die korrekt zugefügtes Probenvolumen und erfolgte
Membrandurchfeuchtung anzeigt.